Segeln Ijsselmeer/Holland
Lemmer - Enkhuizen - Hoorn - Stavoren
14.05.-16.05.05


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große Karte


Reisebericht

Insgesamt war es ein schönes aber auch sehr anstrengendes Wochenende. 3 Tage sind für einen Holland-Trip zu kurz. Insbesondere wenn man mit einer völlig unerfahrenen Crew unterwegs ist. Am Ende  klappte zwar alles super, aber da ging es schon wieder nach Hause.

Zunächst standen wir trotz frühem Start ab Oberhausen im Stau. Die letzten 30 Kilometer vor der Grenze fuhren wir nur über Landstraßen. Die Fahrzeit erhöhte sich dadurch auf  7 Stunden (Rückreise 4 Stunden).
Unser Boot, eine Ronautica 330 von Barracuda, war sehr modern und bot auch für 7 Segler (3 Kinder) ausreichend Platz. Gechartert haben wir die Chica Bonita bei Enjoy-Sailing in Lemmer.

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Sonnenuntergang
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Seebär an Bord

Nach der Einweisung und dem Frühstück ging es am nächsten Morgen direkt auf's Ijsselmeer. Bei bis zu 6 Windstärken und ordentlichen Wellen war Marie ganz glücklich, dass sie mal nicht die einzige war, die das Essen wieder ausspuckte. Unsere Höchstgeschwindigkeit lag nur mit der Fock bei 7,2 Knoten. Mit Hilfe von Tim und Lukas gelang uns bei diesen widrigen Bedingungen ein "Mütze über Bord Manöver" im ersten Versuch. Anschließend steuerten wir den sicheren Hafen von Enkhuizen an, wo wir das tolle Wetter in aller Ruhe genießen konnten.
(2sm Motor, 18sm Segel, Summe: 4h/20sm)

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Klappbrücke für Fussgänger
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Enkhuizen

Am zweiten Tag machten wir bei optimalen Segelbedingungen erst einen Abstecher in das schöne Städtchen Hoorn, bevor wir wieder über das Ijsselmeer nach Stavoren übersetzten. Diesmal kamen die Wellen direkt von vorne, so dass wir in jedes Wellental krachten und anschließend die Gischt ins Gesicht spritzte. Nach dem Anlegen in der Marina (Schleuse war um 20 Uhr schon geschlossen) gingen wir bei einem friesisch-schottischen Restaurant (Stadsboerderij De Koebrug) gut essen.
(14sm Motor, 24sm Segel, Summe: 7h/38sm)

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Hafen Enkhuizen
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Schleuse

Der dritte Tag begann mit einem ausgiebigen Frühstück und einem Stau vor der Schleuse. Als wir endlich durch waren, begann es leicht zu regnen. Die Schönheit der friesischen Seen konnte man daher nur erahnen. Nach 4 Stunden waren wir dann wieder im Ausgangshafen. Kurz vorm Ziel hätte ich das Boot aber beinahe noch im Wohnzimmer eines ufernahen Ferienhauses abgestellt. Nur mit einem "Manöver des letzten Augenblicks" konnte ich das noch vermeiden.
(20sm Motor, 2sm Segel, Summe: 5h/22sm)


Summe: 36sm Motor, 44sm Segel, Insgesamt: 80 Seemeilen


Crew:

Daniel (Skipper), Birte (Co-Skipper)
Werner, Christiane, Tim, Lukas, Marie (Matrosen)


Links


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Klar zum Ablegen! 

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Kleidung für jedes Wetter

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Rettungsboje

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"Geht das nicht schneller?"

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"Bin schon dabei!"

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Steuermann Lukas

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Piraten!

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Kuscheln unter der Decke

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Kuscheln unter Deck

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